Auf 500 Kilometern zum Gedenken

Ein Zeichen der Verbundenheit über Grenzen hinweg

Um einem geschätzten Kameraden die Ehre zu erweisen, machten sich Feuerwehrkameraden der Berufsfeuerwehr Innsbruck auf den rund 500 Kilometer langen Weg nach Terenten. Die Fahrt führte über den Gerlospass, Mittersill, Zell am See, die Großglockner Hochalpenstraße und Lienz bis nach Südtirol und stand ganz im Zeichen des Gedenkens an Oberbrandmeister Hannes Troger, der am 17. Dezember 2025 nach schwerer Krankheit im 46. Lebensjahr verstorben ist. Dabei bewältigten die Feuerwehrkameraden rund 5.500 Höhenmeter.

Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Innsbruck starten ihre Gedenkfahrt nach Terenten. © BFI/M. Verdross

Mit ihrer Teilnahme an der Gedenkveranstaltung setzten die Kameraden ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung. Hannes Troger war über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg ein prägender Bestandteil der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Seine fachliche Kompetenz, seine Hilfsbereitschaft und seine ruhige Art machten ihn zu einem geschätzten Kollegen und Freund.

Im Gedenken an OBM Hannes Troger reisten Kameraden der Berufsfeuerwehr Innsbruck nach Terenten.
© BFI/M. Verdross

Am Ziel der Gedenkfahrt wurde eine Spende in Höhe von 6.000 Euro an die Hinterbliebenen übergeben. Der Betrag setzt sich aus Spendengeldern sowie freiwilligen Beiträgen von Mannschaftskameraden der Berufsfeuerwehr Innsbruck zusammen und ist Ausdruck der anhaltenden Verbundenheit mit der Familie von Hannes Troger. Die lange Anreise unterstreicht, welchen Stellenwert Kameradschaft und Zusammenhalt in der Feuerwehr haben. Denn Feuerwehr bedeutet nicht nur Einsatzbereitschaft und Technik, sondern auch füreinander da zu sein, Erinnerungen zu bewahren und Menschen, die Spuren hinterlassen haben, nicht zu vergessen.

Die Teilnehmer der Gedenkfahrt mit der Familie von Hannes Troger. Dabei wurde der Familie eine auf 6.000 Euro aufgestockte Spende überreicht. Auf dem Foto ist ein Teilbetrag der Spendensumme zu sehen. © BFI